Dem Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre liegt ein gemeinsames Memorandum of Undestanding  über die länderübergreifende Zusammenarbeit zu Grunde.

Eine Erweiterung um zusätzliche Landesinitiativen ist durch das bestehende Partnernetzwerk ausdrücklich erwünscht und wird angestrebt. Mitunterzeichner des Memorandum of Understanding können Landeseinrichtungen und Initiativen für digitale Hochschullehre werden, die für einen Großteil ihrer Landeshochschulen unterstützend tätig sind und die Ziele und Handlungsfelder des NeL teilen. Weitere Institutionen, die diesen Charakter einer Landeseinrichtung/-initiative nicht abbilden, können eine assoziierte Partnerschaft mit dem NeL eingehen. Für Anfragen zu einer Beteiligung am NeL wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns.

Folgende Landesinitiativen haben sich dem NeL angeschlossen (in alphabetischer Reihenfolge):

Im Berliner Hochschulnetzwerk Digitale Lehre (BHDL) arbeiten Expertinnen und Experten der digitalen Lehre aus staatlichen und konfessionellen Hochschulen in Berlin informell und selbstorganisiert zusammen, um im kollegialen Austausch Expertise, Erfahrungen, Materialien und Best-Practice-Beispiele zu teilen; mediendidaktische, technische und strategische Herausforderungen zu adressieren und sich an der nationalen und internationalen thematischen Vernetzung zu beteiligen.

Der Arbeitskreis E-Learning der LRK Sachsen unterstützt die Hochschulen bei der Fortführung des mit der Initiative Bildungsportal Sachsen erfolgreich eingeschlagenen Weges, ihre Potenziale auf dem Gebiet des E-Learning zu bündeln und gemeinsam zu entwickeln, um so ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem nationalen und internationalen Bildungsmarkt zu stärken, die Qualität der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung weiter zu erhöhen und dabei die Effektivität der Lehr-/Lernprozesse zu steigern.

Logo der digitalen Hochschule NRW

Die DH.NRW ist eine Kooperationsgemeinschaft von 42 Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen aus NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Ziel ist die kooperative Weiterentwicklung von Digitalisierungsprozessen und der Digitalisierung in der Wissenschaft mit hochschul(typ)übergreifenden Maßnahmen. Die DH.NRW bezieht sich auf die konstitutiven Handlungsfelder von Hochschulen, Studium & Lehre, Forschungsunterstützung/Kunst und Administration, sowie, als Querschnittsaufgabe, auf das Handlungsfeld Digitale Infrastruktur auf Grund ihrer fundamentalen Bedeutung.

ELAN wirkt als gemeinnütziger Verein seit dem Jahr 2008 als Impulsgeber zur stetigen Qualitätsverbesserung der medien- und digitalbasierten Lehre an acht niedersächsischen Hochschulen und beförderte durch seine Begleitmaßnahmen die Kooperation der Mitgliedshochschulen und weiterer Mitglieder im Bereich standortübergreifender und digital gestützter Lehre. Es wurden verschiedene Kompetenzbereiche aufgebaut, die sich jeweils mit u. a. folgenden praxisrelevanten Themen beschäftigten: Rechtsfragen des E-Learning und Software für Lehre, Studium und deren Management. Auch wurden wissenschaftliche Konferenzen („Teaching Trends“) durchgeführt, zahlreiche Publikationen veröffentlicht und hochschulrelevante Initiativen ( z. B. zum Thema Urheberrecht) unterstützt. Insbesondere das Thema OER wird durch die Mitwirkung im Landesprojekt “twillo – Portal für OER in der Hochschullehre” (https://www.twillo.de/oer/web/) befördert.

Das E-Learning-Netzwerk Brandenburg (eBB) ist eine Community of Practice zur Digitalen Lehre der brandenburgischen Hochschulen.

Im eBB arbeiten Expertinnen und Experten der Digitalen Lehre aus brandenburgischen Hochschulen informell und selbstorganisiert zusammen, um im kollegialen Austausch Expertise, Erfahrungen, Materialien und Best-Practice-Beispiele zu teilen. Dabei adressieren sie gemeinsam mediendidaktische, technische und strategische Herausforderungen.

Das eTeach-Netzwerk Thüringen ist die gemeinsame Initiative aller zehn Thüringer Hochschulen für die Qualifizierung, Beratung und Unterstützung von Lehrenden. Das Netzwerk leistet einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung von Lehrenden und studentischen eTutor:innen. Es berät und begleitet Lehrende, damit sie digitale Werkzeuge und medienbereicherte Lehr-/Lernszenarien didaktisch sinnvoll anwenden können. Das Netzwerk schafft den Raum, bietet Ressourcen und setzt Impulse, um Lernen und Lehren weiterzuentwickeln und bekanntzumachen. Es bringt Interessierte aller Fachkulturen zusammen und schafft Räume für Austausch und Vernetzung. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden in Tagungen, Online-Veranstaltungen und Förderprojekten sichtbar.

Die Hamburg Open Online University (HOOU) ist eine Verbundeinrichtung der Freien und Hansestadt Hamburg, fünf staatlicher Hamburger Hochschulen, der Multimedia Kontor Hamburg gGmbH und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die HOOU fördert die Erstellung innovativer digitaler Lernangebote und bietet diese frei zugänglich an. Mit ihrer Bildungsplattform unterstützt sie die Öffnung von Hochschulen und schafft einen digitalen Raum für Kollaboration und Kooperation.

Der HessenHub ist eine Initiative von dreizehn hessischen Hochschulen. Ziel des Netzwerks ist es, Studierenden einen Zugang zu barrierefreien und  qualitätsgesicherten Lehrinhalten und digital gestützten Lehr- und Lernformaten zu ermöglichen und darüber hinaus digitale Technologien in der Lehre zu fördern. Dafür unterstützen wir Lehrende sowohl bei der Erstellung von digitalen Lerninhalten als auch aus didaktischer, organisatorisch-technischer und rechtlicher Perspektive. Der geschützte virtuelle Raum des HessenHub bietet Lehrenden die Möglichkeit für Austausch und Erprobung innovativer Konzepte.

In Schleswig-Holstein haben sich die Hochschulen zum “Hochschulbündnis Digitalisierung” zusammengeschlossen, um die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Die Geschäftsstelle in Kiel fördert die Zusammenarbeit der neun staatlichen Hochschulen, um Synergien und nachhaltige Hochschulbildung zu stärken, unterstützt vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur. Das Bündnis konzentriert sich auf die Unterstützung bei Digitalisierungsprojekten, die Entwicklung digitaler Lehrkonzepte und den Wissensaustausch, was die Implementierung gemeinsamer Services ermöglicht. Zudem entwickelt es Konzepte für eine synergetische Zusammenarbeit, die ein innovatives Netzwerk für zukunftsorientierte Hochschulbildung in der Region schaffen.

Das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND-BW) ist der Verbund der Landesuniversitäten zur kooperativen Weiterentwicklung des digitalen Lehrens & Lernens. Über das HND-BW wird der Wissenstransfer zu infrastrukturellen, mediendidaktischen und administrativen Fragen digitaler Lehre koordiniert. In kooperativen Handlungsfeldern werden strategische Entwicklungsvorhaben initiiert. Die Universitäten sind im HND-BW durch ihre Prorektorate/Vizepräsidien für Lehre sowie mandatierte E-Learning Expert*innen vertreten. Zu Fachthemen setzt das HND-BW hochschulartenübergreifende Special Interest Groups ein.

Die Kommission HAW BW Digital dient der Koordination ressortübergreifender Digitalisierungsaktivitäten der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Sie fördert die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch der wichtigsten Stakeholder-Gruppen in den Bereichen Lehre, Forschung und Verwaltung.

Die Kommission hat das Ziel, die 24 HAW in BW durch gemeinsame Abstimmungen sowie durch den Austausch von Informationen im Interesse der beteiligten Hochschulen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Basierend auf den Ideen und Projektvorschlägen aus den Arbeitskreisen, Arbeitsgruppen und Gremien sollen konkrete Maßnahmen der Hochschulen vorbereitet und ggf. gemeinsame Entscheidungsprozesse eingeleitet, bewertet und nachverfolgt werden.

Im Jahr 2020 wurde das “Kompetenznetzwerk für Hochschul- und Mediendidaktik Mecklenburg-Vorpommern” (KHM MV) gegründet. In diesem operativen Netzwerk organisieren sich Mitarbeiter*innen von E-Learning-, Medien- und Didaktikzentren sowie der allgemeinen digitalen Lehre der Hochschulen in MV, um die Zusammenarbeit und die Vernetzung untereinander zu fördern, Synergien zu stärken und als Multiplikator*innen für die jeweiligen Hochschulstandorte zu fungieren.

Als Tochtergesellschaft der sechs öffentlichen staatlichen Hamburger Hochschulen unterstützt das MMKH hochschulübergreifende Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Transformation von Hochschullehre und Verwaltung. Zu den Schwerpunktthemen zählen neben der Digitalisierung in der Hochschullehre auch Datenschutz, Prozessmanagement, Management-Informationssysteme und Campus Management. Das MMKH unterstützt seine Partnerhochschulen durch Beratungen, Schulungen, direkte Produktions- oder Projektbegleitung sowie durch Informationen und Vernetzungen.

Das Landesportal ORCA.nrw (Open Resources Campus NRW) ist eine gemeinsame Plattform für Studium und Lehre der öffentlich-rechtlichen Universitäten, Fachhochschulen sowie der Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Ein Fokus von ORCA.nrw liegt auf frei verfügbaren und offen lizenzierten Bildungsressourcen (OER), die genutzt und weiterentwickelt sowie über die Upload-Funktion zur Verfügung gestellt werden können. Für Lehrende in Nordrhein-Westfalen bietet ORCA.nrw darüber hinaus zahlreiche Vernetzungsangebote an. Studierende finden auf ORCA.nrw exklusive Angebote für die Studieneingangsphase.

Logo der Virtuellen Hochschule Bayern

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) wurde im Jahr 2000 als Verbundorganisation der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) gegründet. Mit der vhb verfolgt der Freistaat Bayern das Ziel, die Lehr- und Studienbedingungen zu verbessern, zumal für eine wachsende Zahl von Studierenden, die auf örtliche und zeitliche Flexibilität angewiesen sind. In drei Förderlinien unterstützt die vhb die Entwicklung von curricular verankerten Online-Lehrveranstaltungen zur hochschulübergreifenden Nutzung (CLASSIC vhb), von Lerneinheiten für den Blended Learning-Einsatz, die in einem zentralen Repositorium gehostet werden (SMART vhb) und von offenen Selbstlernkursen, in denen Hochschulwissen einer  interessierten Allgemeinheit vermittelt werden (OPEN vhb).

Der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) ist eine im Jahr 2000 gegründete, gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung aller Landeshochschulen (§ 93 HochSchG). Er übernimmt eine Dienstleistungs-, Unterstützungs- und Koordinationsfunktion im Hinblick auf die Einführung und Nutzung digitaler Medien sowie neuer Lehr-Lerntechnologien in der Hochschullehre. Sein Aufgabensprektrum umfasst bildungstechnologischen Service und Support sowie eine zentrale landesweite E-Learning-Qualifikation für Hochschullehrende (VCRP-E-Cademy). Zum Tätigkeitsfeld gehören ebenso zahlreiche Vorhaben der Vernetzung von hochschulübergreifenden Projekten und fachlichen Communities sowie der Innovationsentwicklung durch Entwicklung und Forschung.

Das Zentrale OER-Repositorium der Landeshochschulen in Baden-Württemberg (ZOERR) bildet für die 49 staatlichen Hochschulen im Land die Basis und das Rückgrat für die Versorgung der digital gestützten Hochschullehre mit offen lizenzierten Lehr-/Lernmaterialien. Das ZOERR erbringt für alle Hochschularten im Land Dienstleistungen zu Planung, Publikation und Produktion von OER. Mit der am ZOERR angesiedelten OER Community BW wird die enge Kooperation aller Hochschulen in Sachen OER und verwandten Themen der Digitalen Lehre wie Open Educational Practices (OEP), Datenaustausch mit Lernplattformen, Didaktik und Recht rund um die Inhaltsversorgung der Digitalen Lehre durch das ZOERR sichergestellt.
Neben diesen operativen Aufgaben arbeitet das ZOERR strategisch-konzeptionell im Themengebiet der Hochschul-OER. Sowohl im Land als auch in Kooperationen mit Einrichtungen in Bund und Ländern, übernimmt das ZOERR Querschnittsaufgaben für alle Hochschulen in Baden-Württemberg. Diese (länder-)übergreifenden konzeptionellen Arbeiten geschehen in laufender Abstimmung mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.