Unsere Mission

Jede der Landeseinrichtungen, die sich im Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL) zu einem kooperativen Austausch zusammengeschlossen haben, stellt sich auf eigene Weise den Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich. Diese Diversität verstehen wir als Ausdruck des Föderalismus der Bundesrepublik Deutschland, als Gewinn und Chance. Dennoch bedarf es eines Austauschs und einer intensiven Netzwerktätigkeit, um die unterschiedlichen Ansätze zu einer Gesamtheit zu bündeln und Schlagkraft zu entwickeln.

Der Bildungsbereich im Allgemeinen und der Hochschulbereich im Speziellen stehen vor einer Vielzahl von digitalen Herausforderungen, die in ihrer zunehmenden Komplexität auch die Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten notwendig macht. Nach dem Motto „Mehr als die Summe seiner Teile“ möchte das Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL) diese Kooperationspotenziale erschließen und durch eine verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit, Vernetzung und Austausch, gemeinsame Nutzung von Services, Strukturen und Inhalten sowie durch die Vertretung gemeinsamer Interessen Synergien schaffen.

Zur Konkretisierung dieses Ansatzes haben wir die Zielsetzungen und Handlungsfelder einer länderübergreifenden Zusammenarbeit skizziert und stellen die aktuell am Partnernetzwerk beteiligten Landeseinrichtungen kurz vor.

Das Netzwerk steht für andere Landeseinrichtungen offen, die sich auf die gleichen Ziele verständigen und sich kooperativ einbringen wollen. Mehr dazu finden Sie auf der Seite „Wer wir sind“.

Hintergrund

Anfang der 2000er Jahre haben einige Bundesländer in Ergänzung der Förderprogramme des Bundes zu Neuen Medien in der Hochschulbildung eigene, strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen, um mit Hilfe von E-Learning-Landeseinrichtungen eine nachhaltige Etablierung innovativer und digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte sowie eine verstärkte Vernetzung auf Landesebene zu fördern. Diese E-Learning-Landeseinrichtungen pflegen bereits seit über 15 Jahren einen informellen, länderübergreifenden Erfahrungsaustausch. Neben dem Erfahrungsaustausch sind auch Fragen der Sensibilisierung für die digitale Transformation auf politischer und strategischer Ebene, der Sichtbarkeit der jeweiligen Unterstützungsangebote sowie die weitere Förderung von bi- und multilateralen Kooperationen zwischen den Landeseinrichtungen zentrale Handlungsfelder. Die Zusammenarbeit kann sich hierbei sowohl auf Bereiche des allgemeinen Service-Sharings und der Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen als auch auf die aktuellen Open Education Entwicklungen und hier mit Fokus auf OER-Konzeptionen, Content-Austausch, Qualifizierung, Qualitätssicherung sowie technischer Infrastrukturen (OER-Repositories) erstrecken. Zukünftig sollen diese Formen der Zusammenarbeit noch weiter intensiviert und ausgebaut werden, um adäquate Antworten auf und Angebote für die aktuellen und kommenden bildungs- wie auch fiskalpolitischen Herausforderungen zu erarbeiten und bereitzustellen. Dies hat insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Digitalisierungsanstrengungen der Hochschulen an Dringlichkeit gewonnen.

Neben diesem Erfahrungsaustausch rücken zunehmend auch Fragen der Sensibilisierung für die digitale Transformation auf politischer und strategischer Ebene und der Sichtbarkeit der jeweiligen Unterstützungsangebote sowie die weitere Förderung von bi- und multilateralen Kooperationen zwischen den Landeseinrichtungen in den Vordergrund. Die Zusammenarbeit kann sich sowohl auf allgemeine Service-Sharings, auf die Durchführung von gemeinsamen Veranstaltungen als auch auf die Mitwirkung an aktuellen Open Education Entwicklungen (Fokus auf OER-Konzeptionen, Content-Austausch, Qualifizierung, Qualitätssicherung sowie technischer Infrastrukturen (OER-Repositories)) erstrecken.        
Näheres entnehmen Sie bitte den Informationen unter „Was wir machen”.