Das Kooperationsnetzwerk, welches sich auf ein gemeinsames Memorandum of Undestanding (MoU) zur Förderung der länderübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich digitaler und offener Hochschullehre verständigt hat, besteht aktuell aus den nachfolgenden Partnern (in alphabetischer Reihenfolge):

Der Arbeitskreis E-Learning der LRK Sachsen unterstützt die Hochschulen bei der Fortführung des mit der Initiative „Bildungsportal Sachsen“ erfolgreich eingeschlagenen Weges, ihre Potenziale auf dem Gebiet des E-Learning zu bündeln und gemeinsam zu entwickeln, um so ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem nationalen und internationalen Bildungsmarkt zu stärken, die Qualität der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung weiter zu erhöhen und dabei die Effektivität der Lehr-/Lernprozesse zu steigern.

Im BHDL arbeiten Expertinnen und Experten der digitalen Lehre aus staatlichen und konfessionellen Hochschulen in Berlin informell und selbstorganisiert zusammen, um im kollegialen Austausch Expertise, Erfahrungen, Materialien und Best-Practice-Beispiele zu teilen; mediendidaktische, technische und strategische Herausforderungen zu adressieren und sich an der nationalen und internationalen thematischen Vernetzung zu beteiligen.

Der gemeinnützige Verein wirkt seit dem Jahr 2008 als Impulsgeber zur stetigen Qualitätsverbesserung der medien- und digitalbasierten Lehre an acht niedersächsischen Hochschulen und beförderte durch seine Begleitmaßnahmen die Kooperation der Mitgliedshochschulen und weiterer Mitglieder im Bereich standortübergreifender und digital gestützter Lehre. Es wurden verschiedene Kompetenzbereiche aufgebaut, die sich jeweils mit u. a. folgenden praxisrelevanten Themen beschäftigten: Rechtsfragen des E-Learning und Software für Lehre, Studium und deren Management. Auch wurden wissenschaftliche Konferenzen („Teaching Trends“) durchgeführt, zahlreiche Publikationen veröffentlicht und hochschulrelevante Initiativen ( z. B. zum Thema Urheberrecht) unterstützt.

Logo der digitalen Hochschule NRW

Die DH.NRW ist eine Kooperationsgemeinschaft von 42 Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen aus NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Ziel ist die kooperative Weiterentwicklung von Digitalisierungsprozessen und der Digitalisierung in der Wissenschaft mit hochschul(typ)übergreifenden Maßnahmen. Die DH.NRW bezieht sich auf die konstitutiven Handlungsfelder von Hochschulen, Studium & Lehre, Forschungsunterstützung/Kunst und Administration, sowie, als Querschnittsaufgabe, auf das Handlungsfeld Digitale Infrastruktur auf Grund ihrer fundamentalen Bedeutung.

Das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND-BW) ist der Verbund der Landesuniversitäten zur kooperativen Weiterentwicklung des digitalen Lehrens & Lernens. Über das HND-BW wird der Wissenstransfer zu infrastrukturellen, mediendidaktischen und administrativen Fragen digitaler Lehre koordiniert. In kooperativen Handlungsfeldern werden strategische Entwicklungsvorhaben initiiert. Die Universitäten sind im HND-BW durch ihre Prorektorate/Vizepräsidien für Lehre sowie mandatierte E-Learning Expert*innen vertreten. Zu Fachthemen setzt das HND-BW hochschulartenübergreifende Special Interest Groups ein.

Die Hamburg Open Online University (HOOU) ist eine Verbundeinrichtung der Freien und Hansestadt Hamburg, fünf staatlicher Hamburger Hochschulen, der Multimedia Kontor Hamburg gGmbH und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die HOOU fördert die Erstellung innovativer digitaler Lernangebote und bietet diese frei zugänglich an. Mit ihrer Bildungsplattform unterstützt sie die Öffnung von Hochschulen und schafft einen digitalen Raum für Kollaboration und Kooperation.

Als Tochtergesellschaft der sechs öffentlichen staatlichen Hamburger Hochschulen unterstützt das MMKH hochschulübergreifende Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Transformation von Hochschullehre und Verwaltung. Zu den Schwerpunktthemen zählen neben der Digitalisierung in der Hochschullehre auch Datenschutz, Prozessmanagement, Management-Informationssysteme und Campus Management. Das MMKH unterstützt seine Partnerhochschulen durch Beratungen, Schulungen, direkte Produktions- oder Projektbegleitung sowie durch Informationen und Vernetzungen.

Der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) ist eine im Jahr 2000 gegründete, gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung aller Landeshochschulen (§ 93 HochSchG). Er übernimmt eine Dienstleistungs-, Unterstützungs- und Koordinationsfunktion im Hinblick auf die Einführung und Nutzung digitaler Medien sowie neuer Lehr-Lerntechnologien in der Hochschullehre. Sein Aufgabensprektrum umfasst bildungstechnologischen Service und Support sowie eine zentrale landesweite E-Learning-Qualifikation für Hochschullehrende (VCRP-E-Cademy). Zum Tätigkeitsfeld gehören ebenso zahlreiche Vorhaben der Vernetzung von hochschulübergreifenden Projekten und fachlichen Communities sowie der Innovationsentwicklung durch Entwicklung und Forschung.

Logo der Vrituellen Hochschule Bayern

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) wurde im Jahr 2000 als Verbundorganisation der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) gegründet. Mit der vhb verfolgt der Freistaat Bayern das Ziel, die Lehr- und Studienbedingungen zu verbessern, zumal für eine wachsende Zahl von Studierenden, die auf örtliche und zeitliche Flexibilität angewiesen sind. In drei Förderlinien unterstützt die vhb die Entwicklung von curricular verankerten Online-Lehrveranstaltungen zur hochschulübergreifenden Nutzung (CLASSIC vhb), von Lerneinheiten für den Blended Learning-Einsatz, die in einem zentralen Repositorium gehostet werden (SMART vhb) und von offenen Selbstlernkursen, in denen Hochschulwissen einer  interessierten Allgemeinheit vermittelt werden (OPEN vhb).

Eine Erweiterung um zusätzliche Landesinitiativen ist durch das bestehende Partnernetzwerk ausdrücklich erwünscht und wird angestrebt. Mitunterzeichner des MoU können Landeseinrichtungen und Initiativen für digitale Hochschullehre werden, die für einen Großteil ihrer Landeshochschulen zuständig zeichnen und die Ziele und Handlungsfelder des MoU mitunterstützen wollen. Für Institutionen, die diesen Charakter einer Landeseinrichtung/-initiative nicht abbilden, steht das Netzwerk als Partner für eine gemeinsame Zusammenarbeit gerne offen. Für Anfragen zu einer Beteiligung am MoU oder als Partner wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns.